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SONIC Blog

07.08.2019 08:03 Uhr

Tagesgeschäft in der Instandhaltung: Strukturiertes Arbeiten zwischen Wahnsinn und Heldentum.

Lukas Weber


Die Instandhaltung hat einen spannenden Job. Nahezu jeder Tag ist anders und starke Nerven werden allemal benötigt: eine unerwartete Störung, der Aufschub einer langersehnten Wartung, die ausbleibende Lieferung des wichtigen Ersatzteils, der plötzliche Ausfall eines wichtigen Instandhaltungsmitarbeiters und das niemals stille Telefon der Instandhaltungsleitung sind nur einige Beispiele dafür.

Wird von den Instandhaltern die wichtige Engpassanlage auf Anhieb wieder instandgesetzt, zeigt sich die Bedeutsamkeit der mitunter wichtigsten Supportabteilung für die Wertschöpfung.

Eine Abteilung, die auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Automatisierung und Vernetzung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Doch leider ist es je nach Region eine enorme Herausforderung geworden, passend qualifiziertes und langfristig an der Instandhaltungsarbeiten interessiertes Personal zu finden. Die Ausbildung von Nachwuchs-Instandhaltern ist in vielen Betrieben selten eine Möglichkeit für Unternehmen, Personal mittel- und langfristig zu gewinnen. Zu groß sind die Weiterbildungs- und Entwicklungschancen der jungen Talente.

Umso wichtiger ist es deswegen, die Arbeit in der Instandhaltung so attraktiv und einfach wie möglich zu gestalten:

  • Attraktiv durch moderne Technologien, welche die Arbeit erleichtern.
  • Einfach durch intuitive Prozesse und kurze Einlernzeiten neuer Mitarbeiter.

Doch neben der Attraktivität und Effizienz gibt es eine Vielzahl an gesetzlichen Vorschriften und Normen, die erfüllt werden müssen. Das erweckt den Anschein, dass eine Instandhaltungsabteilung nie allen Anforderungen gerecht werden kann.

In unserer täglichen Arbeit beraten und unterstützen wir unsere Kunden genau in diesen Fragen. Doch bevor Software eingesetzt werden kann, sind einige Vorarbeiten essentiell:

  1. Die Festlegung einer geeigneten technischen Struktur von Anlagen und Gebäuden
  2. Die Prozessfestlegung der Störungsabwicklung und der zentralen Erfassung von Störmeldungen
  3. Adäquates Wartungsmanagement sowie die audit- und rechtskonforme Dokumentation von durchgeführten Instandhaltungsmaßnahmen

Eine Instandhaltungssoftware ist nur das Werkzeug für die nachhaltige Anwendung der definierten Abläufe und Strukturen.

Sind diese drei ersten Hürden genommen, können weitere Elemente des Instandhaltungsmanagements, wie beispielsweise das Ersatzteilmanagement, ergänzt werden. Somit nähern Sie sich Schritt für Schritt einer strukturierten Arbeitsweise an, die auch im turbulenten Instandhaltungsumfeld Bestand hat. Mehr Informationen zu unserem Vorgehen für eine auf Sie zugeschnitte Instandhaltungslösung erhalten Sie hier.

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Dominik Doubek

Manager Sales Engineering

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